"Jede Krankheit beginnt im Darm" (Paracelsus)

 Der Verdauungstrakt eines Hundes (Fleischfresser/Carnivor) ist im Vergleich zu z.B. Pflanzenfressern oder uns Menschen erheblich kürzer und einfacher aufgebaut, was bedeutet:

 

- hier laufen nicht so viele komplexe Prozesse ab

- Die Verdauung beginnt erst Magen, nicht wie bei uns Menschen bereits im Mund

- Carnivoren fehlen bestimmte Enzyme um Kohlenhydrate vollständig zu verdauen

- Der Darm ist ca. um die Hälfte kürzer, was die Verdauung von Kohlenhydraten und minderwertigen Futtermitteln fast unmöglich macht

- Kürzere Verweildauer des Speisebreis im Körper

 

Das Verdauungssystem des Hundes ist auf Fleisch ausgelegt, was eine hohe Verdaulichkeit der fleischigen Nahrung gewährleistet.

 

Der Nahrungsbrei wird im Dünndarm in seine kleinsten Bestandteile zerlegt, damit diese über die Darmschleimhaut aufgenommen werden können und ins Blut übergehen. Die Dünndarmschleimhaut fungiert als Filter, hier werden nur gut aufgeschlüsselte Nährstoffe (Aminosäuren, Fettsäuren etc.) in den Körper aufgenommen. Alles andere gelangt weiter in den kurzen Dickdarm. Hier sind Billionen von Darmbakterien vorhanden (Darmflora)

 

Die Darmflora reagiert äusserst empfindlich auf Einflüsse wie Antibiotika, minderwertiges Futter, Giftstoffe etc. Durch diese Einflüsse wird das natürliche Gleichgewicht der "guten und bösen" Darmbakterien gestört, was zu Verdauungsproblemen führt.

 

Im Normalfall sollte der Hund 1-2 mal pro Tag Kot absetzen. Erfolgt dies öfter und in grossen Mengen, hat das Futter eine niedrige Verdaulichkeit, es ist also von minderer Qualität oder es liegt bereits eine Verdauungsstörung vor.

 

Minderwertiges Futter, Medikamente, Wurmkuren und vieles weitere zerstört die natürliche Darmflora des Hundes. Giftstoffe gelangen vom Darm ins Blut und bahnen sich ihren Weg durch den Körper und können erhebliche Schäden anrichten. Dies passiert nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langwieriger Prozess.

 

Dies wusste Paracelsus schon vor Jahren, denn ist die Darmflora erst einmal zerstört, ist sie Ausgangspunkt für viele Krankheiten.

 

Deshalb ist es wichtig nur hochwertiges artgerechtes Futter (Fleisch) zu füttern und auf unnötige Wurmkuren, Medikamente und Antibiotika zu verzichten. Kommt man doch mal nicht um die Chemiebombe herum, muss danach unbedingt eine Darmsanierung erfolgen und die Darmflora auf natürliche Weise wieder aufgebaut werden. Hier empfiehlt es sich einen THP (Tierheilpraktiker) hinzu zu ziehen.

 

 

 Copyright © BARF-Lounge Isabel Höntzsch